Kasseler Jägerschaft
Hubertus e.V.
Frohe Ostern
Übungspirschpfad 2026
Das Wetter hätte für den heutigen Übungspirschpfad auf dem Schießstand der Kasseler Jägerschaft Hubertus e.V. kaum besser sein können. ☀️
An den vorbereiteten Stationen standen kompetente Ansprechpartner für die gut 50 Absolventen bereit. Die Möglichkeit diverse Exponate direkt in die Hand zu nehmen und dazu individuelle Rückfragen zu stellen, erwies sich für viele als besonders hilfreich – es war so für den Großteil deutlich verständlicher und praxisbezogener als das reine Lernen aus der Literatur.
Mit einem Augenzwinkern wurde zudem eine kleine, aber lehrreiche Erkenntnis gewonnen: Unsere „Cleo“ ist kein „Kleiner Münsterländer“ sondern ein „Deutscher Wachtelhund“. 😉
Wir wünschen allen Teilnehmenden viel Erfolg für die bevorstehende Prüfung 🍀
(Verfasser: Stefanie Brand)
Bergeinsatz
Heute gab es mal eine ganz andere Tätigkeit auf unserem Schießstand. Achim, Frank, Kalle und Willi waren im Bergeinsatz unterwegs. Auf dem Steilhang gegenüber vom Trapstand wurden in dem Bereich, wo die Tontauben landen, Gummimatten ausgelegt. Warum? Im Schießbetrieb bilden die Matten als Hintergrund einen guten Kontrast zu den Tontauben. Gleichzeitig werden die Tontauben am Hangfuß konzentriert und können von dort leichter aufgesammelt und entsorgt werden. Bisher war dies extrem aufwendig, da das Gelände fast nicht zu begehen ist. Die Tauben mussten mit viel Körpereinsatz und jeder Menge Schweiß zusammengerecht werden.
(Fotos: Frank Damm-Schefski, Verfasser: Stefanie Brand)
Jahreshauptversammlung Kasseler Jägerschaft Hubertus e.V. 12. März 2026
63 Vereinsmitglieder nahmen an der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Kasseler Jägerschaft Hubertus e.V. im Vereinslokal „Eppo’s Clubhaus“ teil.
Nach der traditionell stimmungsvollen Begrüßung durch das gemeinsame Bläsercorps und den Worten des ersten Vorsitzenden Axel Krügener gedachten die Teilnehmer der verstorbenen Mitglieder.
Der zweite Vorsitzende Michael Walkus berichtete über die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres. Aktuell gehören 469 Mitglieder dem Verein an. Für die Kitzrettung wurde eine weitere Drohne angeschafft. Weitere Förderanträge wurden leider von der zuständigen Behörde abgelehnt, da die Mittel aus der Jagdabgabe infolge vermehrter Anträge durch anderer Vereine knapp werden.
Für das gemeinsame Bläsercorps berichtete Inge Arend von zahlreichen öffentlichen Auftritten im Jahr 2025. Ein neuer Einsteigerkurs für das Jagdhornblasen wird ab dem 13. April 2026 im Bürgerhaus Jungfernkopf angeboten. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, daran teilzunehmen.
Aus dem Bereich der Jungjägerausbildung stellte Cord Brand stellvertretend für Jannis Hellmuth die aktuelle Situation dar. 2025 wurden 13 Jungjäger zur Prüfung gemeldet, von denen leider 60 Prozent nicht bestanden haben. Diese Quote entspricht dem Landesschnitt in Hessen und ist im Wesentlichen auf die verschärften Bedingungen der schriftlichen Prüfung zurückzuführen. Zum 01. April 2026 tritt eine neue Jagdverordnung in Kraft, die auch die Bedingungen für die Jägerprüfung neu fasst. Für das Jahr 2026 sind zehn Jungjäger zur Prüfung gemeldet, für den Kurs 2027 liegen bisher acht Anmeldungen vor.
Aus dem Hundewesen berichtete Angela Schirakowski, dass es 2025 15 Anmeldungen für den Hundekurs gab. 13 Gespanne haben schließlich teilgenommen. Eine Brauchbarkeitsprüfung wurde im vergangenen Jahr nicht angeboten, da kurzfristig ein Richter ausgefallen war und zudem etliche Hunde aufgrund fehlender Papiere in Hessen nicht zur Brauchbarkeitsprüfung zugelassen werden konnten. Der neue Kurs beginnt am 05. Mai 2026, derzeit liegen sieben Anmeldungen vor.
Im Bereich Naturschutz hob Axel Krügener die besondere Bedeutung unseres Hundeausbildungsteiches hervor, der zahlreichen Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum dient.
Jürgen Goldmann erläuterte die Aktivitäten der „Gebrauchsbläser.“ Zur Vorbereitung auf die herbstlichen Drückjagden fanden wöchentliche Treffen auf dem Schießstand statt, bei denen sich die interessierten Bläser gemeinsam auf die kommende Saison vorbereiteten.
Am 08. November 2026 wird in der Stiftskirche Kaufungen eine Hubertusmesse abgehalten, die unter anderem vom Mündener Jagdverein mit rund 30 Bläsern musikalisch begleitet wird.
Achim Hübner informierte über die Entwicklungen auf unserem Schießstand. Eine besondere Bedeutung hat die Sicherheit. Gleichzeitig spielen aber auch die gelebte Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft eine zentrale Rolle. Mehr als 100 Aufsichten wurden geschult, 50 von ihnen sind aktiv im Einsatz. Im Jahr 2025 fanden 63 öffentliche Schießen statt, bei denen über 3.000 Schützen betreut wurden. Hinzu kamen die Termine für Jagdvereine, Behörden, die Jungjägerausbildung mit Prüfung sowie ein Qualifikationsschießen für die Landesmeisterschaft. In Summe wurden über 115.000 Tauben geworfen neben den „unzähligen Kugelschüssen“. Hübner schließt mit einem großen Dank an das leistungsstarke Team sowie auch an alle weiteren Unterstützer, ohne deren Einsatz diese außerordentliche Leistung nicht abzubilden wäre.
Das Greenkeeper-Team wurde stellvertretend für Marvin Trebing von Helena Schefski vertreten. Derzeit engagieren sich neun Mitglieder in diesem Bereich. Im vergangenen Jahr wurden zwölf Einsätze mit 128 Arbeitsstunden geleistet.
Für den Rechtsausschuss führte Jens Peters aus, dass dieser im Jahr 2025 nicht tätig werden musste.
Michael Walkus berichtete stellvertretend für Miklas Klinger über die Drohnenstaffel. Insgesamt wurden mehr als 70 Einsätze zur Kitzrettung geflogen. Zur Verlängerung der Einsatzzeiten wurden zusätzliche Akkus angeschafft.
Aus der Schweißhundestaffel informierte Carsten Brethauer, dass sich die meisten Einsätze rund um die herbstlichen Bewegungsjagden konzentrieren. Totsuchen werden heute häufig mit der Wärmebildkamera selbst erledigt. Dies habe leider den negativen Nebeneffekt, dass diese für die Junghunde so wichtigen Übungssuchen wegfallen. Leider ist auch festzuhalten, dass ein Schweißhund während eines Einsatzes erschossen wurde.
Gudrun Hose führte aus, dass die Frühjahrsmesse Kassel ein voller Erfolg war. Gleichzeitig warb sie für eine stärkere Beteiligung weiterer Mitglieder bei der Standbetreuung.
Die Aktivitäten des Redaktionsteams wurden von Stefanie Brand vorgestellt. Gut 25 Beiträge wurden im letzten Jahr auf der Homepage und in den sozialen Medien veröffentlicht. Ein herzliches Dankeschön an alle aktiven Mitglieder, die immer wieder ihren Beitrag dazu leisten.
Die Schatzmeisterin des Vereins Claudia Damm legte anschließend die Finanzen des Vereins dar und bedankte sich bei allen Helfern, Unterstützern und Motivatoren.
Der Bericht der Kassenprüfer stellte keine Beanstandungen fest und Paul Maurice Hose beantragte daraufhin die Entlastung des Vorstandes, die von der Versammlung einstimmig bei einer Enthaltung erteilt wurde.
Zwei Anträge wurden von der Hauptversammlung positiv beschlossen: die Wahl eines Ersatzrechnungsprüfers sowie die Möglichkeit einer Aufwandsspende für aktive Mitglieder.
Nach knapp zwei Stunden beendeten die Vorsitzenden den öffentlichen Teil der Veranstaltung.
(Verfasser: Stefanie Brand)
Neue Waffenständer
Der Schießstand hat seine Tore für den regulären Betrieb wieder geöffnet. Die Winterpause ist vorüber. Wir sind ab sofort Samstags von 9-13 Uhr für das öffentliche Schießen vor Ort.
Pünktlich zum Saisonstart gab es neue Waffenständer. Hier hat unser „technischer Direktor“ Achim Hübner gezeigt, dass er auch mit Naturwerkstoff perfekt umgehen kann. Wir finden sie richtig schick!
(Verfasser: Stefanie Brand)
Frühjahrsausstellung 2026
Frühjahrsausstellung 2026 – auch wir sind wieder mit dabei: In Halle 5, Stand 516 „Jagd und Natur“, präsentiert sich die Kasseler Jägerschaft Hubertus gemeinsam mit weiteren nordhessischen Jagdvereinen.
Wenn Ihr mehr über die heimischen Wildtiere wissen möchtet, Fragen zum Naturschutz habt oder Euch das Thema Jagd mit allen Facetten interessiert, dann besucht uns – wir freuen uns auf Euch!
Stellvertretend für die beteiligten Vereine waren heute unter anderem die Vorsitzenden Axel Krügener (Kasseler Jägerschaft Hubertus) und Ralph Jäger (Hessenjäger Kassel) vor Ort.
Also nutzt die Zeit und kommt vorbei. Ihr könnt die Ausstellung noch bis zum 08. März besuchen.
(Verfasser: Stefanie Brand)
Großer Arbeitseinsatz auf dem Schießstand – Gemeinschaftsaktion mit beeindruckender Beteiligung
Auch in diesem Jahr fand der traditionelle Arbeitseinsatz der Kasseler Jägerschaft Hubertus auf dem Schießstand statt. Am Freitag, den 31. Oktober 2025, kurz vor dem Hubertustag, trafen sich rund 50 engagierte Helferinnen und Helfer, um das Gelände und die Anlagen in Schuss zu bringen.
Dank der Vorbereitung durch den Polizeischützenverein Kassel, dessen Mitglieder bereits eine Woche zuvor auf dem Gelände tätig waren, konnte der eigentliche Arbeitseinsatz direkt starten und ausgesprochen effektiv ablaufen.
Neben den Vereinsmitgliedern beteiligten sich an dem Tag auch unser aktueller Jungjägerkurs, der Kurs aus Wolfhagen, der Hessische Polizeischützenverein sowie der Verein Grün-Weiß tatkräftig an der Aktion.
Gemeinsam wurde ein beeindruckendes Aufgabenpensum verteilt über den gesamten Schießstand bewältigt: angefangen von dem Parkplatz und dem Außengelände, über den Trap- und Skeetstand, den Kugelbahnen bis hin zu den Dächern der Häuser wurde alles gründlich gesäubert. Laub, Tontaubenreste und Schrotbecher wurden ordnungsgemäß entsorgt. Die Kugelfänge aller Bahnen gereinigt und der Traphang mit Gummimatten bestückt. Die Fangschussanlage neu mit Sand aufgefüllt und das Taubenfangnetz beim Rollhasen erneuert.
Dank des großen Engagements aller Beteiligten konnten die anstehenden Arbeiten alle erledigt werden. Der Verein ist begeistert von der hohen Beteiligung und dem starken Gemeinschaftsgeist.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung und den gelungenen Einsatz!
(Verfasser: Stefanie Brand & Helena Schefski)
Spaßschiessen statt Meisterschaft
Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des HessenJägers.
Quelle: HessenJäger, Ausgabe 11/25, 44. Jahrgang, Seite 24
Jahresabschluss Greenkeeper 2025 und Apfelbaum-Challenge
Das Greenkeeperteam hat 2025 9 Einsätze über das gesamte Jahr gehabt. Hier wurde der Schießstand in Helsa / Kaufungen in Schuss gehalten. Neben der Baum- und Rasenpflege fällt im Herbst das Laub von den Bäumen, welches zusammen gerecht werden muss. Das Team war bei verschiedenstem Wetter fleißig und saß zum Jahresabschluss nach dem Einsatz am 30.09.2025 zusammen.
Das Greenkeeperteam wurde 2021 gegründet und seitdem von Helena Schefski geleitet. Diese hat die Leitung mit einem weinenden und einem lachenden Auge an Marvin Trebing, langjähriges Greenkeepermitglied, abgegeben.
Gleichzeitig mit dem Jahresabschluss der Greenkeeper fand die Apfelbaum-Challenge statt. Bei dieser Challenge nominieren sich Vereine gegenseitig. Innerhalb von 7 Tagen muss ein Apfelbaum gepflanzt werden. Hier soll ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz gesetzt werden. Wer die Herausforderung nicht innerhalb der Frist meistert, wird zu einem Grillabend eingeladen, den die Nominierenden dann ausrichten.
Die Kasseler Jägerschaft Hubertus wurde vom Dorfverein Uengsterode nominiert. Hier haben der Vorstand und die Greenkeeper, innerhalb von 7 Tagen, fleißig den Sparten geschwungen und einen Apfelbaum auf dem Schießstand gepflanzt. Um die Challenge aufrecht zu erhalten haben wir den KJV Melsungen und den LJV Hessen nominiert.
Wir wünschen allen weiteren teilnehmenden Vereinen viel Spaß bei der Challenge und viel Spaß beim Pflanzen!
(Verfasser: Helena Schefski)
Spaßschießen statt Meisterschaft
Spaßschießen statt Meisterschaft – unter diesem Motto stand unser diesjähriges Sommerfest! Amerikanische Büffel, Elche und Weißwedelhirsche gehören normalerweise nicht zum Repertoire auf unserem Schießstand. Auch daher war es ein besonderes Ereignis, als die Kasseler Jägerschaft Hubertus am Samstag zum Familienfest nach Helsa eingeladen hat. Es wurde ausdrücklich darum gebeten die gesamte Familie mitzubringen. So stand unser Sommerfest ganz im Zeichen des Kennenlernens und gemütlichen Beisammenseins. Statt knallharter Meisterschaft wurde in entspannter Atmosphäre eine abwechslungsreiche und vom Spaß bestimmte Vereinsmeisterschaft geboten. Die Jüngeren konnten dabei mit dem Lasergewehr ungefährliche Erfahrungen sammeln und die erwachsenen Teilnehmer hatten nordamerikanisches Großwild vor der Büchse. Daneben konnte man den Doppelkeiler im schnellen Lauf von links und rechts abpassen und mit der Flinte im Doppeltrap, beim Rollhasen und natürlich dem Looper punkten.
Der Rahmen für ein nettes und entspanntes Zusammenkommen wurden mit einem Ständchen der Jagdhornbläser sowie einem reichhaltigen Grill- und Kuchenbuffet untermalt. So konnten 38 schießende und ebenso viele begleitende Gäste einen Nachmittag bei schönstem Sonnenschein auf dem Stand verbringen.
Ein herzliches Dankeschön an Achim und sein Team, die in gewohnt ebenso unauffälliger wie perfekter Weise geplant, vorbereitet und begleitet haben. An Frank und sein Team für die leckere und dabei kurzweilige Versorgung der hungrigen Gäste sowie an alle weiteren guten Geister, ohne deren Organisation, Spenden, Hilfe vor Ort und freundliche Unterstützung ein Vereinsleben trist bliebe.
(Verfasser: Stefanie Brand)
























